“Die größte intellektuelle und emotionale Herausforderung für jeden, der sich ernsthaft mit dem Menschen und seiner Geschichte beschäftigt, besteht darin, der Versuchung nicht zu erliegen, Zyniker zu werden.”
(Michael Schmidt-Salomon: Manifest des evolutionären Humanismus)

Raucher seien geselliger als Nichtraucher – behaupten zumindest einige Raucher. Als Begründung nennen sie die wenigen Nichtraucherlokale oder die Überrepräsentation der Raucher in den Lokalen. Das sich natürlich nur die allergeselligsten Nichtraucher dieser Qualmbelastung aussetzen, bedenken sie nicht. Und was das für eine Qualmbelästigung ist, kann man sogar in Zahlen ausdrücken:
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Jetzt diskutieren alle wieviel CO2 ein PKW ausstoßen darf, damit er als umweltfreundlich gilt. Es wird über alternative Kraftstoffe diskutiert und dem Verbraucher suggeriert, es gäbe ein umweltfreundliches Auto. Ich sehe schon Hans Wurst mit seinem “umweltfreundlichem PKW” zum Brötchenholen fahren, weil es ja der Umwelt nicht schaden würde… Totaler Schmarrn! Es gibt kein umweltfreundliches Auto!
Derzeitige PKW-Motoren haben einen durchschnittlichen Wirkungsgrad von ca. 35% – also 35% der Energie des Kraftstoffes werden in die Bewegung des Motors umgesetzt. Bei einem üblichem Gewicht eines PKW von 1000kg und dem eines Passagiers von 80kg werden 1080kg bewegt. Sinn des Bewegens ist es eigentlich nur den Passagier von A nach B zu bewegen – das Gewicht des Fahrzeugs wird also nur des Prozesses des Autofahrens wegen benötigt, ist aber nicht Sinn und Zweck des Autofahrens. Ca. 93% der bewegten Masse eines Autos, welches mit 1 Passagier fährt sind also im Grunde überflüssig. Demnach werden nur 7% der Wirkenergie des Kraftstoffes für den Transport des Menschen verwendet. Das entspricht 2,45% der Gesamtenergie des Kraftstoffes. Weitere Effizienzverluste enstehen durch die Reibung des Autos auf der Straße und in der Luft. Nicht ein mal 2% der Kraftstoffes werden also für den Sinn des Autofahrens – nämlich der Fortbewegung des Passagiers verwendet… Wie kann man da von umweltfreundlich sprechen!?
Wenn es mindestens 50% Energieausnutzung hätte, dann könnte man es vielleicht so nennen…
Wenn man das Klima schützen möchte, dann muss man also als erstes das Auto stehen lassen, zu fuß gehen, das Fahrrad nehmen, den ÖPNV benutzen. Und wenn es ohne Auto nicht gehen sollte, dann auch an Car-Sharing denken. Das ist ja alles nix neues, aber ich vermisse die in der momentanen Diskussion irgendwie die logischen Schlussfolgerungen aus diesen Maßnahmen: ÖPNV fördern, die Rechte von PKWs im Straßenverkehr schwächen, Fahrradinfrastruktur ausbauen usw.
Denn es gibt kein umweltfreundliches Auto!

Als Fußgänger läuft man nicht selten 1,50m neben dem sicheren Tod. Als Fahrradfahrer fährt der Tod manchmal sogar noch näher vorbei. Die Autos beherrschen das Leben in Deutschland außerhalb der Häuser. Wer sich von 1000kg Stahl und Blech umgeben weiß, fühlt sich sicher. Er wähnt sich am längeren Hebel. Fühlt sich stärker. Es ist wie in einem kleinen Panzer – die Energiebilanz ist ähnlich niederschmetternd…
“[Der Autofahrer] hält zwar vorm Zebrastreifen, fühlt sich dafür aber berechtigt, dem Fußgänger überall sonst das Überqueren der Straße zu verweigern.” Selbst in verkehrsberuhigten Bereichen nötigen viele Kraftfahrer Fußgänger zum beiseite gehen.
Gefördert wird solch rücksichtsloses Verhalten offenbar durch zu viel Reglementierungen im Straßenverkehr. Im Rahmen eines EU-Projektes sollen die motorisierten Verkehrsteilnehmer nun wieder zu mehr Rücksicht und Vorsicht “erzogen” werden (s. spiegel-online). Es könnte also noch Hoffnung geben…

Mehr Informationen zum EU- Projekt “Shared Space”:

Auch wenn einen rational denkenden Menschen nicht viel erschrecken kann, so doch seine eigene Intuition – wenn sie sich wieder einmal bestätigt…

Musikfaschisten sind Menschen, die nur ihren Musikgeschmack als “wahren” Musikgeschmack betrachten, andere Genres und Künstler – nicht selten mit hoher hasserfüllter Emotionalität – diffamieren und schmähen.

Stoppt Musikfaschismus – für mehr Toleranz!

Eine Initiative von meckerossi.de – weil sie schon lange fällig war!

(Die Bilder stehen zum freien Download zur Verfügung und dürfen beliebig verbreitet werden)

Die Schweiz feiert heute ihren 715. Geburtstag.
Da wünsche ich doch alles Gute!

Warum bloggst du?
Weil ich gern mal was schreibe, was ich der Weltöffentlichkeit nicht vorenthalten möchte und da ich eh grad an einer Webseite für mich gebastelt hatte, dachte ich mir, ich werde mal ganz hip sein, und ein tolles Weblog gleich mitinstallieren…

Seit wann bloggst du?
Mein erster Eintrag ist vom 20.09.2005.

Selbstportrait?
Student der Medienwissenschaft und Informatiker. Lebte 9 Jahre in der DDR, 8 Monate in der Schweiz und den Rest im „geeinten” Deutschland. Fazit: Schweiz rulez ;-)

Warum lesen deine Leser deinen Blog?
Weil ich sie mit reißerischen Überschriften hinlocke…

Welche war die letzte Suchanfrage, über die jemand auf deine Seite kam?
Keine Ahnung, das Datum steht da nicht. Das häufigste Suchwort ist aber „Iboland” – und das gehört gar nicht mal zum Blogbereich…

Welcher deiner Blogeinträge bekam zu Unrecht zu wenig Aufmerksamkeit?
Hm… alle? Der Meckerossi ist doch nur ein frustrierter, kleiner Dummkopf, dem keiner zuhört…

Dein aktuelles Lieblings-Blog?
Hab ich nicht.

Welchen Blog hast du zuletzt gelesen?
Ist lange her, war ein paar Tage nicht zu hause, deswegen hab ich es vergessen…

Wie viele Feeds hast du gerade im Moment abonniert?
Gar keins.

An welche vier Blogs wirfst du das Stöckchen weiter und warum?
Wahrscheinlich an gar keins, vielleicht noch an den Bluejax, aber wahrscheinlich an keinen, da ich die Antworten auf die Fragen entweder schon kenne oder mich nicht interessieren.

Nun ist sie vorbei – die Fußball-WM 2006 in Deutschland.
Man blickt zurück und ist immer wieder angetan darüber, wie freudig und freundlich so viele Menschen die 4 Wochen Fußball auf den Straßen und überall begleitet haben.
Es ist die Rede von ausländischen Journalisten, welche total überrascht über diesen Freudensturm ihre Vorurteile von langweiligen, bitterernsten Deutschem ablegen mussten. Man spricht von einem Wandel in den Gemütern, dass sich die Menschen hier im Lande wieder mit ihrer Nationalsymbolen (insbesondere der Fahne) wohlfühlen.

Ja und tatsächlich – diese Massenfreude, dieses Ikonenhuldigen hatten die Deutschen schon ein mal zur Perfektion gebracht. Es braucht sich also niemand wundern, dass die Deutschen sowas können…

Wenn es darum ging in der Masse mitzuschwimmen, dann waren die Deutschen schon immer Weltspitze.

Darauf habe ich nur gewartet:
Linkextreme Splittergruppen und postpubertierende Weltversteher protestieren gegen den Schwarz-Rot-Goldenen Overkill zur Fußball-WM (s. Spiegel-Online). Sie möchten daran erinnern, welche Verbrechen unter diesen Farben begangen worden sein sollen und verbeißen sich im Leder der Widersprüche und Unbelehrbarkeiten.
Zum Glück, und das muss man vehement betonen, sind solche Leute nur die Minderheit – auch unter den Linken. Leider, und das muss man in diesem Zusammenhang auch einräumen, verhindern solch Verklemmte eine geschlossene, starke Linke.