Repräsentativität

Die Diskussion zum Volksentscheid zum Minarettverbot in der Schweiz lässt mir keine Ruhe (s. hier und hier). Es ist schließlich in vielerlei Hinsicht ein interessantes Thema, da es viele Nebenschauplätze aufmacht: Islamphobie, Sinn und Gefahr von direkter Demokratie, Religionsfreiheit, Offenheit der Schweiz, Völkerrecht und empirische Sozialforschung.

Das letztgenannte interessiert mich jetzt besonders, denn die Umfragen zu potentiellen Abstimmverhalten der deutschen Bevölkerung werden immer mehr (s. welt.de, zeit.de). Und immer wieder wird erwähnt, dass die vorhergehenden Umfragen in der Schweiz ein Meinungsbild zeichneten, welches im Endeffekt nicht dem Abstimmungsergebnis entsprach – und das obwohl sie repräsentativ gewesen sein sollen. „Repräsentativität“ weiterlesen

Killerspiele verbieten!?

Obwohl laut eines ddp-Interviews mit einem Bekannten des Amokläufers von Winnenden, der Amokläufer Tim kein Killerspielefreak war: „Mit Computern hatte Tim nicht viel am Hut. Für das Internet habe er sich auch nicht begeistert.“ (s. fr-online) werden schon wieder Stimmen laut, die nach einem Verbot von so genannten Killerspielen schreien.

Da haben wohl einige die Debatten der letzten Jahre verschlafen.
Mehrere Überlegungen sprechen schließlich gegen ein Verbot von „Killerspielen“ als Lösung des Problems:

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Den Klimawandel nutzen

Wie Spiegel-Online berichtet, ist der Klimawandel lt. Intergovernmental Panel on Climate Change (IPCC) quasi bewiesene Sache.
So wird sowohl Grönland als auch die Arktis abtauen und der Meeresspiegel dadurch erheblich steigen.

Nun erinnere ich mich in diesem Zusammenhang, dass die Eispanzer die größten Trinkwasserreserven der Welt sind und ferner viele Regionen auf der Welt nicht ausreichend Trinkwasser zur Verfügung haben. Da wäre es doch geradezu Verschwendung, wenn man das gute Trinkwasser einfach ungenutzt in den salzigen Ozean laufen ließe…

Vielleicht könnte man das Schmelzwasser mit Pipelines in bedürftige Regionen transportieren? So oder so würden sich Schmelzbäche bilden, die man eigentlich nur in gigantische Trinkwasserpipelines leiten müsste. Die Rohre müssten zwar sicherlich größer sein als Gaspipelines, aber wären technisch weniger aufwendig. Möglicherweise kann man durch das Umleiten des Wassers in bestimmte Regionen dem Klimawandel sogar etwas gegensteuern, wenn man bisher ausgetrocknetes Land wieder bewässert und damit die Aufnahme von CO2 durch Pflanzen erhöht.

Hier sind clevere Forscher und Ingenieure sowie progressive Regierungen gefordert, um dem Schrecken etwas Positives abzugewinnen und Schäden zu minimieren!

Anomalistik/Paranormales

«Die „Gesellschaft für Anomalistik e.V.“beschäftigt sich mit natur- und sozialwissenschaftlich orientierten Studien zu wissenschaftlichen Anomalien, außergewöhnlichen menschlichen Erfahrungen und sog. Parawissenschaften.» Des Weiteren bildet die Linksammlung auf der Webseite einen guten Überblick über die wichtigsten Webangebote zum Thema Paranormales.

http://www.anomalistik.de/